Stuck- und Putzgutachten für eine denkmalgeschützte Fassade

Befunduntersuchung mit Schadenskartierung, Fotodokumentation und Sanierungskonzept

Projekt: FASSADE HOHENZOLLERN
Ort: München, Schwabing
Leistungen: Befunduntersuchung, Schadenskartierung, Fotodokumentation, Sanierungskonzept
Bereich: Denkmalgeschützte Fassade
Auftraggeber: privat
Projektzeitraum: 2022

Ausgangslage

Im Zuge des geplanten Dachausbaus war die anschließende Sanierung der Straßen- und Hoffassade eines mehrgeschossigen Jahrhundertwendehauses vorgesehen. Für die denkmalgerechte Planung und Vorbereitung der Sanierungsmaßnahmen war zunächst eine detaillierte Untersuchung des vorhandenen Putz- und Stuckbestands erforderlich.
Ziel der Untersuchung war es, den Zustand der historischen Fassadenbauteile zu erfassen, vorhandene Schäden und Gefährdungen zu dokumentieren und eine fundierte Grundlage für die weitere Planung und Abstimmung mit dem Denkmalamt zu schaffen.

Maßnahmen

Für die Bestandsaufnahme wurden die Fassaden mithilfe einer Hebebühne detailliert untersucht. Auf Grundlage eines Architektenplans erfolgte eine systematische Schadenskartierung der vorhandenen Bestandsfassade. Dabei wurden schadhafte, gelockerte und potenziell absturzgefährdete Bereiche erfasst und dokumentiert.
Im Zuge der Erfassung erfolgte zudem eine Verkehrssicherheitsprüfung mit besonderem Augenmerk auf lose oder absturzgefährdete Bauteile. Ergänzend wurden die Blechabdeckungen und Fensterstöcke auf ihren Zustand und ihre Einbindung in die Fassadenkonstruktion untersucht.
Die Ergebnisse der Untersuchungen wurden in einem schriftlichen Befundbericht mit umfassender Fotodokumentation und Schadenskartierung zusammengeführt. Darauf aufbauend wurde ein Sanierungskonzept als Grundlage für die weitere Planung entwickelt.

Ergebnis

Die Untersuchung liefert eine detaillierte Bestands- und Schadensdokumentation der historischen Fassade. Der Befundbericht dient als fachliche Grundlage für die weitere Planung durch die Architekten und als Dokumentations- und Entscheidungsgrundlage für die Abstimmung mit dem Denkmalamt.

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